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"Start"


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Dieser Beitrag wurde am Sa Jun 17, 2017 4:31 pm ©yinyanggirl verfasst.
Die Schulglocke klingelt ich gehe schnell ins Klassenzimmer. Es ist die dritte Stunde. " Yay" denke ich " mal wieder eine Stunde blöd rumsitzen und nichts tun außer Zahlen zu schreiben und den Kopf rauchen lassen" ich mag Mathe nicht so richtig ich finde es einfach nur verdammt schwer und unsinnig! Ich schreibe irgendwelche kilometerlangen Rechnungen von meinen Heft und versuche ausnahmsweise mal alles richtig zu machen. Vor ein paar Tagen habe ich Ärger von meinen Eltern gekriegt weil meine Noten in Mathe in letzter Zeit richtig schlecht sind. Und wenn ich von Ärger rede dann meine ich, dass mir buchstäblich die Hölle heiß gemacht wird. Nachdem sie mit mir geschimpft  und mich aufs derbste beleidigt haben, sperrte meine Mutter mich ganze Stunden lang in den Keller ein und hat mich erst wieder rausgelassen als das Abendessen fertig war. Von meinen Vater brauch ich überhaupt nicht zu sprechen er hat mich angeschrien , gemeint dass ich zu nichts tauge , und mich anschließend geschlagen und damit meine ich nicht einen Klaps auf die Wange sondern eine richtige Backpfeife! " Denkst du schon wieder an die letzten Tage?" Ich blicke zu meiner Schultasche herunter. Kiira , mein Kwami, hat ihren Kopf rausgesteckt und sieht mich nachdenklich an " An was denn sonst?" ich habe keine Lust darüber zu sprechen " An deiner Stelle würde ich mich um die Aufgaben kümmern und nicht Löcher in die Luft starren" flüstert Kiira mir zu " Ja, ja ist schon gut " murmele ich. Kiira öffnet den Mund sie will mir warscheinlich noch was sagen aber ich merke den prüfenden Blick von meinem Mathelehrer. Schnell signalisiere ich meinen Kwami sich wieder zu verstecken was sie auch tut. " Fräulein " sagt mein Lehrer betont " weniger Selbstgespräche führen, mehr üben" Blöder Affe! Soll er die verdammten Aufgaben selber machen ich jedenfalls habe die Schnauze voll!! Dennoch mache ich mich wieder ans Werk. Gott sei Dank war die Stunde bald vorbei ich packe meine Sachen und verlasse den Raum.
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Night Angel


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Dieser Beitrag wurde am Sa Jun 17, 2017 5:08 pm ©Arlaena verfasst.
Linn:
Gelangweilt male ich Musiknoten auf mein Blatt. Ich habe gerade Geschichte und der Lehrer führt eher ein Monolog, als der Klasse zu erklären, was alles im 1. Weltkrieg passiert ist. Nachdem irgendwann mein Blatt komplett voll ist, beginne ich damit meine Klassenkameraden zu beobachten. Naja, eigentlich machen die auch nichts anderes als ich selber und so wird das auch schnell langweilig. Deshalb schließe ich meine Augen und stelle mir vor, ich stände auf einer riesigen Bühne, umgeben von noch größerem Publikum. Vor mir steht ein weißer Flügel. Ich setze mich vor diesen und beginne zu spielen. Das Lied ist mein Lieblingslied. Es ist das erste, was ich von meinen Eltern gelernt habe. Ein einfaches, aber wunderschönes und ein bisschen trauriges Lied. Wieder kommt die Sehnsucht nach meinen Eltern auf, die wahrscheinlich gerade irgendwo ein Konzert gaben. Irgendwo ohne mich.... "Linn! Erde an Linn!" Ich schrecke auf: "Was...?" Die Klasse fängt an zu lachen und Herr Fort schüttelt den Kopf. "Wo warst du denn diesmal mit deinen Gedanken?" Ich sehe ihn an kalt an, ohne meine wahren Gefühle zu zeigen. "Bei meinen Eltern, die ich schon seit mehr als einem halben Jahr nicht mehr gesehen habe." Dann läutet die Schulglocke zur Pause und ich stehe auf. Bevor ich den Klassenraum verlassen kann, hält mich mein Lehrer zurück. "Linn, wenn wir irgendwas tun können, dann sag es bitte. Ich weiß sowieso nicht, wie deine Eltern einfach ein 14 jähriges Kind alleine lassen können. Eigentlich..." Ich unterbreche ihn: "Ich bin nicht alleine, ich habe einen offiziellen Erziehungsberechtigten, da machen Sie sich mal keine Sorgen. Alles ist legal, also lassen Sie mich damit bitte in Ruhe." Herr Fort zieht seine Augenbrauen zusammen, denn ich habe ihn richtig angekeift. "Das wollte ich gar nicht..." Ich schüttle nur den Kopf und verließ den Raum. Meine Lehrer haben mich schon öfters darauf angesprochen und es ist auch ein offenes Geheimnis, dass ich alleine lebe. Offiziell hab ich zwar eine "Aufpasserin", allerdings schaut diese so gut wie nie vorbei. Aber ich kann überhaupt nicht verstehen, was alle haben. Schließlich geht es mir gut und meine Noten liegen auch in der besseren Hälfte. Seufzend sehe ich auf meine Uhr. "Super, jetzt habe ich nur noch 20 Minuten, anstatt der halben Stunde." Anders als die anderen Schüler gehe ich nicht zum Pausenhof, sondern zum Musikzimmer. Ich habe mir vor längerem die Erlaubnis von meinem Musiklehrer eingeholt, in der Pause dort zu sein. Als ich reinkomme öffne ich sofort das Fenster, welches zum Pausenhof zeigte, genießen die frische Luft und stelle behutsam meinen Geigenkasten ab. Sofort kommt Ferra aus meiner Tasche geflogen und setzte sich auf das schwarze Klavier in dem Raum. Ich lächle und setzte mich vor dieses. Dann fange ich an zu spielen. Es war ein schnelle, aber trotzdem sanfte Melodie und meine Hände fliegen nur so über die Tasten. Ferra summt mit und ich fühle mich wieder frei, wie immer, wenn ich Klavier oder Geige spiele.
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Night Angel


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Dieser Beitrag wurde am Sa Jun 17, 2017 5:33 pm ©Arlaena verfasst.
Cata:
Genervt spiel ich mit meinem Kulli. Ich schraube ihn auseinander und setzte ihn dann wieder zusammen. Sich auf den Unterricht konzentrieren war unmöglich. Das einzige Fach, was ich mag, ist Sport und das haben wir erst nach der Pause. Ich seufze und starre aus dem Fenster. Wie gern würde ich jetzt draußen im Wald sein und mit Luuky spielen. Ich schaue in meinen Sporttasche und beobachte wie mein Kwami friedlich auf meinem T-shirt schläft. Ungeduldig schaue ich auf meine Uhr. Ein Glück! Es müsste jeden Moment klingeln. Herr Fort frag währenddessen, ob jemand sagen kann, wann der 1. Weltkrieg geendet hat. Das sich, verständlicherweise, niemand meldet, ruft der Geschichtslehrer Linn Yahiro auf. Ich betrachte das Mädchen. Ihre langen silbrig-blauen Haare sind mir schon öfters aufgefallen, auch sonst unterscheidet sie sich ziemlich von den anderen Mädchen in meiner Klasse. Anstatt ständig mit ihrer Clique zusammenzuhängen und Jungs anzuhimmeln, verzieht sie sich immer irgendwo hin, um alleine zu sein und zeigt überhaupt kein Interesse an irgendwelche anderen Leute. Und sonst scheint sie auch immer in ihrer eigenen Welt zu leben. Als Linn erst nach längerem Ansprechen antwortet und dann sagt, dass sie ihre Eltern schon ewig nicht mehr gesehen hat, muss ich an meine eigene Situation denken. Bei mir ist genau das Gegenteil der Fall. Meine Eltern sind ständig da und tun alles für mich. Es ist schon extrem nervig, aber trotzdem konnte ich mir kein Leben ohne sie vorstellen. Ich weiß wovon ich spreche, schließlich habe ich mal ein ganzes Jahr ohne sie und 4 Monate ohne irgendeine vertraute Person gelebt. Endlich höre ich den Gong. Schnell packe ich meine Sachen zusammen und versuche möglichst unauffällig das Zimmer durch das Fenster zu verlassen, doch es ist zu spät. Schon hat eine Traube Mädchen mir den Weg versperrt und ich muss wohl oder übel den Gang benutzen. Doch selbst dort werde ich die Scharr nicht los, sie wird sogar noch größer. Plötzlich entdecke ich eine Gruppe von Jungs und mische mich unter sie. Überrascht erkenne ich, dass diese um ein junges Mädchen herum stehen. Ich lächle sie an und erst sieht sie mich feindselig zurück, erkennt mich aber dann. Praktischerweise steht sie genau vor einem Fenster und ich handle schnell. Ich öffne es und sprang raus. Das Mädchen folgt mir. Wie eigentlich immer schafft sie den Sprung gerade so nicht und ich fange sie auf. "Hi, Oana. Wie geht's?", frage ich sie grinsend.
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little fluffball


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Dieser Beitrag wurde am Mo Jun 19, 2017 7:51 pm ©Sternenregen verfasst.
Gedankenverloren drehte ich an dem Armband mit der großen dunkelblauen Perle an meinem rechten Arm, meinem Miraculous, herum. Ich hatte es vorher noch nie benutzt, obwohl es mir viel Macht geben würde... Seit ein paar Wochen frage ich mich aber jeden Tag aufs Neue, ob ich es benutzen sollte, um meinen Bruder zu finden, also ausgerechnet denjenigen, der mich davor gewarnt hatte, es zu gebrauchen. Allerdings war er auch derjenige, der mir das Miraculous damals überlassen hatte...

"Psst! Shi!", kam es von Mizzu aus meiner Tasche hervor und entriss mich aus meiner Gedankenwelt, "Solltest du nicht lieber aufpassen? Ihr könntet bald eine Ex in Geschichte schreiben." "Es ist echt nett, dass du dich um meine Noten sorgst, aber das geht schon gut. Ich habe Wichtigeres, worüber ich nachdenken kann als Geschichte." "Du kannst auch in deiner Freizeit darüber nachdenken und außerdem bin ich mir nicht sicher, ob du dich so bald entscheiden wirst." "Schon gut, schon gut! Ich passe ja schon auf.", seufzte ich entnervt und fing endlich an, mir Notizen zum Unterricht zu machen.

Der Gong entließ die Schüler in die Pause. Ich machte mich auch langsam auf den Weg nach draußen auf den Pausenhof, zu meinem Lieblingsplatz unter einer Linde. Dann packte ich noch mein Essen aus und sofort verbannte der Geruch nach Reis und Gewürzen die Gedanken von vorher in den hintersten Winkel meines Bewusstseins.
"Hey und was ist mit mir?!", fragte Mizzu halb zischend, halb bettelnd. "Jaja, hier." Ich packte einen mit Marmelade gefüllten Muffin aus, den der Kwami sofort aus meiner Hand zerrte, und seufzte. Zum Glück hatten meine Eltern schon lange aufgehört zu fragen, warum ich jeden Tag so viel Marmelade brauchte, sie hatten es wohl einfach akzeptiert. Na ja, was hätte ich ihnen auch sagen sollen? Etwa: "Ich habe ein uraltes, kleines Quallenwesen bei mir, das sozusagen in meinem Armband wohnt, das ich von meinem verschollenen Bruder habe und mir magische Kräfte verleiht."? Sicherlich nicht.
Ich seufzte noch einmal und begann dann endlich zu essen.
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sleepy cat


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Dieser Beitrag wurde am Mi Jun 21, 2017 5:39 pm ©Ayumi verfasst.
"Und du kommst auch wirklich alleine klar?" Meine Mom schaute mir noch einmal prüfend in die Augen, als sie mich vor dem Apartment absetzte. "Ja, ich habe ja lange genug darüber nachgedacht und ich glaube, dieser Ortswechsel wird mir sicher gut tun. Danke für alles." Sie nickte, stieg ins Auto und ließ mich vor der Tür zu meinem neuen Zuhause zurück. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Ich öffnete die Wohnungstür und das erste was ich tat, war die Rollläden herunter zu lassen und das, obwohl es bereits kurz vor dreiviertel zehn war und die Sonne vom Himmel strahlte. Eigentlich hätte ich bereits vor einer guten Stunde hier stehen sollen, aber wie das nun einmal so ist hatte der Flug hierher Verspätung und deshalb würde ich wohl nicht mehr so ganz rechtzeitig zur Schule kommen. Ich schnappte meine Tasche, ließ mein restliches Gepäck stehen und machte mich auf den Weg zum Vorhof der Hölle.
Als ich auf die Straße trat traute ich meinen Augen kaum. So viele Menschen auf einem Haufen, wo kamen die denn alle her?!? Vor einer Minute war kaum jemand auf der Straße zu sehen gewesen, doch jetzt waberten die Menschenmassen auf dem Gehsteig herum und auf der Straße selbst fuhr ein Auto nach dem anderen an mir vorbei. "Ich glaube, meine liebe Reza, du musst da lang." Ziccy hatte sich auf meine Schulter gesetzt und deutete mit ihrem kleinen Finger den Weg hinunter. "Ich weiß." Noch einmal tief Luft holen und rein in Hölle Nummer eins.
Glücklicherweise war die Schule nicht sonderlich weit von meinem neuen Zuhause entfernt und schon etwa fünf Minuten später stand ich vor dem von Blümchen und Bäumen umgebenen Gebäude. Ok, die Schule sah schon mal deutlich größer aus, als die in meinem Heimatdorf, aber das ist auch nachvollziehbar, schließlich leben in dieser Stadt auch deutlich mehr Leute. "Zimmer 215.", kommentierte mein Kwami und ich warf ihr einen genervten Blick zu. Sie hingegen hob abwehrend die Arme und zuckte gelangweilt mit den Schultern, während sie sich wieder in meine Tasche verkroch.
Vorsichtig klopfte ich an die Tür von Zimmer 215 und betrat den Klassenraum, nachdem der Lehrer mir geöffnet hatte. "Du bist dann wohl Reza Sukeru. Reichlich spät dran, hättest du nicht schon vor etwa eineinhalb Stunden hier sein sollen?" "Tut mir leid, mein Flieger hatte Verspätung ich bin gerade erst angekommen." "Na dann.", gab der Lehrer zurück und wandte sich der Klasse zu: "Wie ihr bestimmt schon erfahren habt sollte heute eine neue Schülerin zu euch in die Klasse kommen und hier ist sie." Der Lehrer nickte mir zu, um mir zu verstehen zu geben, dass ich mich nun vorstellen sollte. Ich ließ meinen Blick durch die Klasse streifen und stellte fest, dass sich in diesem Zimmer mehr Leute befanden, als ich jemals gekannt hatte. "Ich bin Reza Sukeru, freut mich, eure Bekanntschaft zu machen.", brachte ich mit einer kleinen Verbeugung hervor, entdeckte einen freien Platz in der hinteren Ecke des Klassenzimmers und ließ mich ohne noch ein weiteres Wort zu sagen auf den Stuhl fallen. So viele Leute machten mich einfach nervös.
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